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Pfarrer Johann Michael Hermann (Hans) Ackner wurde am 18. April 1892 in Hermannstadt/Siebenbürgen geboren. Sein Vater war der Magistratsrat Moritz Ackner, die Mutter Hermine Ackner (Foto). 1912 legte er die Reifeprüfung am evangelischen Gymnasium in Hermannstadt ab und studierte dann Rechts- und Staatswissenschaften an der Universität Wien.
Nach Teilnahme am 1. Weltkrieg wandte er sich in den Jahren 1919 bis 1921 an den Universitäten Leipzig und Marburg dem Studium der Theologie zu. Nach Beendigung des Theologiestudiums war er zunächst Hilfslehrer an der Brukenthalschule in Hermannstadt (1921/22), nach Ablegung seiner theologischen Prüfungen dann von 1922 bis 1930 Stadtprediger in Schäßburg. Zwischenzeitlich erhielt er (1929) einen längeren Studienurlaub mit dem Auftrag, die kirchlichen Verhältnisse in Deutschland zu studieren und für die siebenbürgische Kirche Anregungen zu sammeln.
1927 heiratete er die spätere Schriftstellerin Elisabeth Leicht. Der Ehe entstammen fünf Kinder (drei Söhne, zwei Töchter).
1930 wurde er zum Stadtprediger seiner Heimatstadt Hermannstadt gewählt. Von November 1942 bis Mai 1943 war er im Auftrag der Landeskirche als Seelsorger in “Transnistrien” mit dem Sitz in Odessa tätig, danach ging er mit seiner Familie zur seelsorgerischen Betreuung der von den Deutschen neu besiedelten Dörfern in den besetzten Gebieten Galiziens nach Stryj, musste aber auf Grund der sich ändernden Kriegsverhältnisse seine Tätigkeit hier schon nach einigen Monaten abbrechen. Der Zusammenbruch der rumänischen Front machte eine Rückkehr in die Heimat unmöglich, weshalb er eine Anstellung als Pfarrer in Rieth, Kreis Hildburghausen/Thüringen, erhielt. 1949 übernahm er die Pfarrstelle in Windischleuba bei Altenburg und im September 1954 die in Hassleben, Kreis Erfurt, wo er bis zu seiner Pensionierung am 1. Juli 1959 sein Amt ausübte. Er starb am 30.Januar 1960 im Krankenhaus Mühlhausen.
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